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68307 Mannheim-Sandhofen
Bartholomäusstr. 12
Tel.: (0621) 77 14 75
oder
Tel.: (0621) 77 21 32 Helga Weber
 
Öffnungszeiten:
jeden 1. und 3. Sonntag im Monat
(ausgenommen in den Sommerferien)
von 14.00Uhr bis 17.00Uhr
 
Eintrittspreise: keine

Führungen: Termine nach persönlicher oder telefonischer Vereinbarung

Veröffentlichungen:
Die mehrmals im Jahr erscheinenden "Sandhofener Blätter" unterrichten die Mitglieder über das Vereinsgeschehen unter Berücksichtigung wechselnder Themenschwerpunkte

"Das Dorf Schar und der Scharhof im Mittelalter"
"Sandhofen Serie"

Veranstaltungen:
Im Sommer ein Hoffest mit Museumsbesuch sowie ein Tagesausflug zu einem anderen Heimatmuseum.

Geschichte des Museums:
Das Gebäude, in dem sich das Museum befindet, wurde 1905 von der damals noch selbständigen Gemeinde Sandhofen als Kinder-,Gewerbe- und Kochschule errichtet. Zwei Kindergärten und vier Grundschulklassen sind heute darin untergebracht, während das Museum die Wohnräume der ehemals dort wohnenden kirchlichen "Kinderschulschwestern" benutzt und das Dachgeschoß als Ausstellungsräume genutzt.

Getragen, gestaltet und unterhalten wird das Museum von dem Verein "Heimatmuseum Sandhofen e.V.". Die Stadt Mannheim stellt die Räume zur Verfügung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Reiß-Engelhorn-Museen und des Stadtarchivs der Stadt Mannheim stehen dem Vorstand des Heimatmuseums mit Rat und Tat zur Seite.

Schwerpunkte:
Dem Verein geht es um die Darstellung der Ortsgeschichte und um die Sichtbarmachung der Lebens-, Wohn-, und Arbeitsverhältnisse unserer Vorfahren. Dementsprechend beginnt der Rundgang mit der Vor- und Frühgeschichte, wobei an Hand von Bodenfunden, für alle Zeitabschnitte ab der Jungsteinzeit eine Besiedlung der Sandhofer Gemarkung nachgewiesen wird. Ins Licht der geschriebenen Geschichte tritt Sandhofen erstmals durch eine Schenkungsurkunde im Lorscher Codex aus dem Jahre 888. Dies war 1988 auch der Anlaß für einen, vom Heimatmuseum angeregten, großen historischen Festzug. Reproduktionen von Urkunden und Nachbildungen- so die Reiterstatuette Kaiser Karls des Großen und die Lorscher Königshalle- veranschaulichten diesen Zeitabschnitt. An die dreimalige Zerstörung Sandhofens im siebzehnten Jahrhundert wird im nächsten Raum erinnert. Zweimal im 30 jährigen Krieg und dann 1689, als Ludwig XIV die Pfalz verwüsten ließ. Die Lebens-und Wohnverhältnisse um die Jahrhundertwende werden mit Originalstücken dargestellt. "Wie in Sandhofen das Brot verdient wurde" zeigen Bilder und Geräe aus den zahlreichen Zigarrenfabriken, die es hier einmal gab und aus den großen Fabriken der Papier- und Juteindustrie. Bilder aus dem Vereins- und Dorfleben runden den Gesamteindruck ab.

In Sonderausstellungen werden unterschiedliche Themenschwerpunkte gezeigt.

 
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